Unse Dörp hett sick in de Loop vun de Tid vun een Buerndörp mit´e för de Buern bedüdenden Handwerksbedrieve (Ramaker, Smitt, ...) to een Buerndörp mit Wohnfunktion wannelt. Jümmers hebben wi noch en poor Bedrieve, over vun ganz anner Oort as noch för 60 Johr. Vun Bedüdung sind nu ok sölke, de för de Freetid do sind, wi Riedstallen oder ok de beiden Kroogen, in de so männichmal fiert warrt.

Wo fröher de Koopmann un de Becker de Midd vun´t Dörp weren, mutt hüüt wat anneres her. In Horstedt hebbt wi mit de Bu vun dat Dörpshuus „Uns Huus“ een ni´e Dörpsmiddelpunkt kregen.

 

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De Chronikfrünnen drapen sik jede erste Dingsdag inne Maand Klock halvig acht in "Uns Huus". Wi vertelln uns över  Dööntjes ut ole Tieden, ünnersöken de Geschichte vun unse Vörfohren (Genealogie) un muchen gern unse Sammlung vun Biller noch  vullstänniger maken. Dorto is jedereen willkamen mittodoon!

 

Chronik


Uns Horstedt wurr fröher "Horstede" nömt: dat meent "Stätte vun Horsa"/ Stääd vun Horsa oder ok wull Peerdestääd vun angelsass`sch Horse. Hier hemm all lange Tied  Minschen wahnt: Dat wiesen uns oole Fundsaken.
Man mutt sik wunnern  wo veel Dörper inne angelsass´sche Ruum  Horstedt heeten as Bispill in Neddersassen oder England.

In dat "Huspenningregister" vun 1438  findt man dat erste  Mal Horstede  nömt.

Dat all inne letzte Tiet vun de Jungsteentiet un de öllere Bronzetiet (1800-900 v.Chr.) Minschen op dat Horstedter Land leevten,  dorvun tügen oole Gravvstäden un veele  Fundsaaken. Man glövt dat de ersten, de versöcht hemm  wat antobuen vun de Arlau her keemen un sik wieter  na Horstedt  an de Beek utbreedet hemm. Dorbi  wurr de Eeken- un Birkenholt to dull nutzt un de Veehgrasung op de arme Grund föhrten to dat utbreeden vun groote Heidefläägen in Oosten un  Süden vun uns Dörp - bito wurr aff dat 12. Johrhunnert wegen de schwore Stormfloten för de Diekbuu veel Holt bruukt.
Op disse Heid bi " Friedenstal" un "Kronenborg" an de vorbiföhrende Ossenwech verpusten de Ossen op de lange Wech vun Jütland na de Husumer Markt dat letzte Mol. Eerst um de Johrhunertwenn  na 1900 wurr de Heid na un na ünner de Ploog  nahmen.

1994 keem de Dörpschronik  rut;  Noher wurrn noch interessante Saken över Horstedt rutfunnen:

  • 1792 wurr de eerste "Umgehungsstraat" dörch´t Dörp buut.
  • 100 Goldgulden vun 1370 bit 1450 sind funnen  wurrn - doröver giff dat nu een Utstellen in "Schlott Gottorf"
  • 1822  "Eerdbook" för de Verkoppelung vun´t Dörp
  • 1874   Eerste "Katasterploon" vun ´t  Dörpsland


Horstedt hett in de fröhere Johrhunnerten uk  alltied  unner Krieg to lieden hatt: Inquarteerung vun Suldoten un Plünnerungen bröchten  Süken mit sik!

För de Chronikfrünn:  Lorenz (Nonny) Hansen

Horstedt ligg op de Bredtstedt-Husumer Geest. Dat is een ganz sandige Saak, over ünner de Sand is een dicke Mergelschicht. Dat Land is överall platt un so steiht bi anholden Regen so männich Stück Land ünner Water.

Vun Natur ut is de Grund moger un hett wenig Nehrstoffe. Unse Vörfohren hett dat nich jüüst goode Grundlogen för de Landwirtschaft bröcht. Grote Deele vun unse Gemeende ween noch an´t Enne vunt´t 19. Johrhunnert mit Heide bewussen.

All jümmers wurn de Waterlööp mit de anslutende, nehrstoffrieke Överswemmungsland vun de Minschen brukt för dat Veeh. De Ossenweg, een Driftweg vun Dänemark na Hamburg, föhrte midden dör Horstedt an de Beek lang.

De Horstedter Beek hett in´t Nordwesten in de Arlau münnt. Langs de Beek worn de eersten Wohnhüüser buut (Heidacker, Sievertsburg).

Aver wi jümmers, allens hett goode un slechte Sieden. Dat de Wischen düngende Hochwater hett de Bewirtschaftung bös swoor makt. Mannichmal swumm sogor dat Heu weg.

Fröh worr överleggt, wi man dat Water in Griff kreeg. Mit´e künstliche Düngung weer man uk nich mehr afhängig vun´e mit dat Water heranbröchten Nehrstoffe. Do worr de Beek, wie so veele annere ok, utbuut, d.h. deeper und grode makt, domit dat Water gauer aflööp.

Nu weer man lang nich mehr so afhängig vun dat Wedder.

Ok de Heid worr urbor makt. Ok wenn de Ünnergrund blots wenig Kalk entheel, man grov de Mergel ut un bröchte em op de Acker. Noch vundaag kann man de Sporen davun in de Landschop wedderfinden (Mergelkuhlen), midünner sogor in de Straatennomen (Lehmkuhlenweg).

Damit de sandige Grund bi´t Ackern nich wegfloog, un wegen de Verkoppelung an´t Enne vun´t 19. Johrhunnert, hett man Wälle opschüttet un beplantet. Op disse Oort un Wies sind de noch hüütigendaags bestahenden Knicks to Stande kamen. Over de Grund weer grootendeels so sandig, dat Bööme hier nich wussen kunnen. Dorum givt dat bi uns noch een ganze Deels Wälle, de eegentlich blots een Degradationsstadium vun de Heide dregen.

De Tid bliev nich bi Minsch un nich in de Natur stahn. In de Natur bewasst sick jede Grund över kort oder lang mit Büsche un meist ok Bööme, dat bedüdet een "natürliche Sukzession" löppt af. De Minsch hett in de Loop vun de Tid annere Ansprüche an de Landschop. De Buer brukt immer grötere Flächen op Grund vun de nödige Maschineninsatz. Nierdings warn veele Buern ok to Energiebuern (Windenergie, Biogas, Solarenergie, ...), de Ännerungen sind domit seker noch nich to Enne.

De Wannel in de Landschop is nich to översehn.

 

Raps

 

Horstedt – unser Dorf - hat derzeit etwa 760 Einwohner und dieses mit steigender Tendenz.

Wir freuen uns, dass unsere Gemeinde bei allen Bevölkerungsschichten so beliebt ist. Die in den zurückliegenden Jahren ausgewiesenen Baugrundstücke in den Neubaugebieten konnten zügig an Interessierte verkauft werden.

 

Horstedt hat eine Vielzahl von Vereinen und Gruppen, die ein attraktives und abwechslungsreiches Programm für alle Altersgruppen anbieten. Details dazu können auf unserer Homepage der Rubrik „Vereine und Verbände“ entnommen werden. Die Vereine und Gruppen, vor allen Dingen den dort ehrenamtlich tätigen Personen, ist es mit zu verdanken, dass das Gemeinwesen in unserem Ort so intakt ist. Dafür sei ihnen auch an dieser Stelle ein herzliches „Dankeschön“ ausgesprochen.

 

In unserer Gemeinde sind eine ganze Reihe von Gewerbebetrieben und landwirtschaftlichen Betrieben ansässig. Sie bieten einer Vielzahl von Menschen hier vor Ort Arbeitsplätze an und sorgen damit auch dafür, dass unser Dorf so beliebt ist. Wer sich für die Firmen interessiert, findet auf unserer Homepage eine Übersicht der hier ansässigen Betriebe.

 

Unsere Grundschule, die wir zusammen mit den Gemeinde Arlewatt und Olderup betreiben, wird derzeit von etwa 75 Schülerinnen und Schülern besucht. Wir sind sehr daran interessiert, die Schule zu erhalten, um dem Motto „kurze Beine – kurze Wege“ nachzukommen.

 

Auch wenn wir vor Ort nicht alle notwendigen Einrichtungen für eine Nahversorgung unterhalten, so haben wir durch die direkte Nähe zum Husumer Gewerbegebiet und zu unserer Nachbargemeinde Hattstedt ausreichend Möglichkeiten, die Bedarfe abzudecken.

 

In unserem Gemeindehaus „Uns Huus“ bieten wir Räumlichkeiten für Veranstaltungen und Schulungen an. Daneben haben wir hier das Feuerwehrgerätehaus und unser Löschfahrzeug integriert. Wer die Räumlichkeiten nutzen möchte, kann sich gerne an die Gemeindevertretung wenden.

 

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